Ein Haus im “Paradiesgärtlein”
“Glückliches Land, wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift… “. Goethe war ein Sinnenmensch – und wenn es Weimar nicht geworden wäre, wo sonst hätte er, der alles Schöne liebte und ein gutes Glas Wein zu schätzen wusste, sein Arkadien eher finden können als im Markgräflerland? Eine liebliche, geschichtsträchtige Landschaft, in der in südlicher Wärme Oleander, Hibiskus und Zitronen blühen. Hervorragende Weine, die mit einer exquisiten Küche harmonieren und zu feinen Weinproben und traditionsreichen Festen einladen. Thermalquellen, die das römische “carpe diem” auf angenehmste Weise erlebbar machen. Was Wunder auch, dass im “Paradiesgärtlein am Oberrhein” (Johann Peter Hebel) so viele Künstler leben und wirken: Sie finden reiche Inspiration in einer Kulturlandschaft, die alle Sinne anspricht und zum Bleiben verlockt. Geist und Gaumen schöpfen gleichermaßen aus der Fülle dieser Region, die das Gefühl schenkt, wieder “ganz” zu sein – fern aller alltäglichen Einseitigkeiten.
Da wir in einer so glücklichen Lage sind und alles bei uns “vor der Türe” liegt, ergibt sich die neue Aufgabe für unser schönes altes Weingut nahezu von selbst: In naher Zukunft wird es als “Bed & Breakfast”, inspiriert vom südlichen agriturismo, für Gäste offen sein, die im Urlaub Schönes, Genuss, Ursprüngliches suchen – und es im Markgräflerland finden.
Drei stilvolle Doppelzimmer und unser ehemaliges “Schnapshäusle” laden dazu ein, angenehme Tage bei uns zu verbringen. Und wer von einer Hochzeit, einer Familienfeier auf dem Lande träumt, kann sich auch diesen Wunsch bei uns erfüllen.
Noch bauen wir an unserem neuen Heim, zu dem auch unsere beiden Katzen Clärchen und Robbie gehören werden. Bald jedoch kann unser Gutshof auch während Ihrer schönsten Tage im Jahr Ihr “Zuhause” sein: Der Süden ist näher, als Sie denken!

Mein Vater hat in den 80er-Jahren bereits das gesamte Ökonomiegebäude und einen Teil des Nebentraktes renoviert, die alte historische Hausbemalung außen aufwendig wieder hergestellt, den Hof neu gepflastert und die Dächer neu eingedeckt. Wir wollen nun an diese Renovierung anknüpfen, uns des Haupthauses von innen und der Energieversorgung annehmen.